Bilder

Neues von den ORBs

Orbs als ungebetene Gäste bei einer fröhlichen Geburtstagsparty

Auch wenn es eine absolut simple und auch einleuchtende Erklärung dafür gibt, wie die “Orbs” auf digitale Blitzlichtfotos gelangen, ist es fantastisch, was der ein odere andere für eine Erklärung dafür parat hat:

…die einen sagen, es sind Urahnen, Urgeister, Erdgeister, Elementarwesen, die anderen nennen es reisende Außerirdische, Wesen aus Paralleldimensionen oder verstorbene “Spirits”, die zu sehr an ihrem Begierdekörper hängen und daher in Form eines Orbs ihr Dasein verrichten müssen oder bewußt den Weg in höhere Sphären verweigern und somit einer psychotischen Persönlichkeit ähneln, weil sie ihre Besessenheit nicht in den Griff bekommen. (…) Abgesehen davon sagen manche sie seien so etwas wie die Aufzeichnungsrekorder für die Akasha Chroniken…

Ja, wer weiß? Ich finde, man muss sich da auch gar nicht festlegen. Bin sehr gespannt, ob in dem Buch (hey, ich will auch so einen eigenen Amazon-Shop), das auf dieser Seite beworben wird, auch einfach munter drauflosbehauptet wird:

Zwar gibt es immer noch Menschen, die die Meinung vertreten, dass diese Lichtkugel aufgrund von Verschmutzungen der Linse oder Staub- und Dreckpartikel in der Luft auftreten, doch dies ist nicht konform mit der Erkenntnis von Wissenschaftlern: Es steht fest, dass es sich nicht um Partikel in der Luft noch irgendwelchen Lichtquellen der Kamera (wie z.B. der Blitz) handelt. Zwar sind sich nicht alle Wissenschaftler einig, was genau diese Phenomene auslösen, doch dass es sich um eine ausserhalb der Kamera befindlichen Lichtquelle handelt, sind sie sich einig.

Fake Orbs

Ich selber kann manchmal übrigens ORBs auch ganz ohne Digitalkamera wahrnehmen! Nämlich dann, wenn ich in die Sonne gucke und zufällig gerade eine Bakterie oder so unter meiner Kontaktlinse entlang schwimmt. Meistens bedeutet das auch, dass ich dringend mal wieder die Monatslinsen wechseln sollte…

Nichtsdestotrotz habe ich aus vielen hübschen ORB-Fotos ein Stempel-Set für den GIMP zusammengestellt, das es jedem ermöglicht, aus langweiligen Blitzlichtfotos mit wenigen Klicks mysteriöse Erscheinungen zu zaubern – sogar ganz ohne Staub!

Bilder-Suchtipp: orbs with faces

Zeichnungsraffer

Na wenn das mal nicht totally awesome ist! Der Embed-Code funktioniert bei mir leider nicht…

Sommerloch Hitler-Post

Screenshot von spiegel-online

Na was der Spiegel kann, kann ich auch. (Hab ich auch schon). Mit dem alten Adi kann man ja immer gut provozieren. Neuerdings immer mehr auch in der Werbung (z.B. hier). Der Spiegel hypt jetzt gar schon Bilder aus Büchern, die erst im September erscheinen sollen mit Bildern von Bildern, die “so in einer Ausstellung aussehen könnten”. Oh ja. Erinnert entfernt an die “Wohnbeispiele” von Digitalkunst auf E-Bay:

Wohnbeispiel

Übrigens ist der Schöpfer dieses “Who is Who der Diktatoren” vor allem eines – Werbeprofi. Unter anderem hat er zu Kampagnen wie “Du bist Deutschland” beigetragen und hat auch ansonsten meist eher Auftragsarbeiten im Portfolio. Aber er macht auch lustige Sachen, der Herr Weishäupl – z.B. die beiden Plakate für Apollo Optik…

Thobias Fäldt

Thobias FäldtThobias Fäldt

Thobias Fäldt ist der Meister des Blitzlichts und friert in seinen Fotos schwedische Waldrandidylle ein. Gruselig und trashig zugleich. Grandios.

via ffffound.

Betty Crocker’s Kochbuch

Betty Crocker\'s Cookbook for boys & girls (1975)

Betty Crocker\'s Cookbook for boys & girls (1975)

Betty Crocker’s Cookbook for boys & girls (1975) (Archiv)

Hab ich leider schon was vor

Früher wurden auf Parties die Betrunkenen, die sich nicht wehren konnten, erst lustig mit umliegendem Partymüll dekoriert oder mit Edding bemalt und dann fotografiert. Aber früher hatten Filme auch nur 36 Bilder und wenn man Glück hatte, war der Film zum entsprechenden Zeitpunkt genauso voll wie man selber. Dem Fotohandy sei Dank werden auf Privatparties heute aber mal eben Dutzende von Bildern und Videos geknipst, auf denen man lieber nicht zu sehen sein möchte. Im Netz sind sie dann genauso schnell – und Bilder von Betrunkenen werden dort stark nachgefragt.

Auf “Sorry I missed your Party” bekommt man das befriedigende Gefühl, dass es manchmal gut ist NICHT JEDER Einladung zu folgen.

(via Craplog)

Ich hab auch noch ein tolles:

Okay das hier ist auch übel:

Lustiges Militär

Argumentationsverstärker

Im Zuge meines WordPress-Updates habe ich nun eine detaillierte Übersicht darüber, welche Beiträge die Suchmaschinenbesucher zu mir schwemmt. Tatsächlich sind meine erfolgreichsten Posts “Bildsafari” (wegen der Monsterbrüste) und “Militärfrisuren” (warum auch immer).

Daraus lerne ich, dass die Leute meine famosen Texte gar nicht zu schätzen wissen und sowieso nur nach lustigen Bildern suchen. Hätte ich mir auch vorher schon denken können, denn die suche ich selbst gerne…

So sei es! Es folgen also Bilder, die galgenhumorvolle Soldaten während ihrer lustigen Zeit beim Militär geschossen haben. Es gäbe auch noch weniger lustige Bilder von Soldaten, aber für die bräuchte man einen seriöseren Kontext, zumindest als Vorwand.

Mutant

Inspektion

Love

lustige Frisur

Tag der offenen Tür

Springreiten

Lebensmittelattrappen 3

Heute lade ich zu einem nostalgischen Fotorundgang bei Flickr. Grund sind besonders geschmackvolle Rezeptkärtchen vom Meister-Verlag, die wohl innerhalb der 80er Jahre in meinem Kinderzimmer auf dem Schrank eingestaubt sind und neulich wie durch ein Wunder wieder ans Licht kamen. Einerseits entzückt von der Ästhetik der damaligen Lebensmittelfotografie, abgestoßen andererseits von einigen der Rezepte (Aspik war ja mal eine beliebte Zutat – und verkauft sich heute fast nur noch mit Waldmeisteraroma!) – ähm – beschloss ich, diese Funde für die Allgemeinheit zu archivieren. Gottseidank tun das auch noch viele andere und so bin ich nun Mitglied der Gruppe “Magically Revolting“.

Tief bis unter den Rand

Wer heikle Hygiene-Produkte bewerben muss, greift gerne auf die Welt der Fabel zurück. Lustige Comic-Figuren oder kuschelige Bärchen verkaufen uns Klopapier, WC-Reiniger oder Mülleimer-Deo, als wolle man tatsächlich Kleinkindern dieses giftige Zeugs andrehen.

Für WC-Frisch erfand man das Klo-Musical mit singender Schüssel: “WC Frisch mit Zitrusfrische, das ist mein Eau De Toilette – Dauerfrische Tag für Ta-aaag…”. Ein Alptraum! Was solche Bilder in der Phantasie der Kinder auslösen können, kann man sehr anschaulich in dem Kinofilm “Kuck mal, wer da spricht” sehen. Da lispelt die lebendig gewordene Schüssel: “Mister Toilet Man eats your pee-pee.” (Diese Szene wurde leider von Youtube entfernt.)

Schlimm war auch der riesenhafte, blau-rosa-getupfte 00-Fant, der sich aus dem Klo zwängte, aber der Gipfel ist diese devote Klo-Ente, die freudig “tief bis unter den Rand kriecht“. Ja, meinetwegen, dieser Flaschenhals mag praktisch sein – aber die Vorstellung, dass eine Ente freiwillig unter den Rand meiner Toilette kriecht um sich in einer blauen Testflüssigkeit zu erbrechen – das ist abartig!

Liebe Chemie-Riesen, bitte werden Sie seriös – ich möchte mir nicht suggerieren lassen, mir wäre dieses Thema irgendwie peinlich. Als ob man so was Menschliches durch die Blume sagen müsste.

Bildsafari…

(more…)