Beruf

Schöner Spammen

Juhu, ich habe einen neuen Hörer auf Blip.fm – johnnysmooth! Vermutlich, weil ich einen Song von Amon Tobin gepostet habe und er kurz darauf auch.

Medium: MP3
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Blip schlägt automatisch “neue Freunde” mit ähnlichem Musikgeschmack vor, die man alle in einem Rutsch “verfolgen” kann. Sein Profil ist allerdings tatsächlich bemerkenswert:

johnnysmooth auf Blip.fm

Er hat es geschafft, innerhalb von 10 Tagen fast 1000 Zuhörer einzusammeln – obwohl er bisher nur bescheidene 87 Songs gepostet hat. Ich sehe es auch zum ersten mal, dass jemand mehr @Replies hat als eigene Blips. Für dieses Kunststück musste er einige tausend Male klicken um sich mit 16000 Profilen “anzufreunden”. Aber es lohnt sich offensichtlich.

Folgen wir doch mal dem Link zu seinem Youtube-Profil:

Johnnysmooth auf Youtube

Ein ganz ähnliches Bild. Beinahe jedes seiner inzwischen 400 (!) Videos hat tausende Zuschauer. Nicht, dass ich mir alle reingezogen hätte… Das “berühmteste” zeigt ihn beim Malen – eine weitere Beschäftigung, der er begeistert nachgeht. Na was heißt begeistert – in seinen Videos gibt er sich betont cool. Und das kommt offensichtlich gut an.

Medium: www.youtube.com
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Auf anderen Diensten ist er bisher nur mäßig erfolgreich: Auf Twitter gilt es nicht viel, wenn einem genauso viele Leute folgen, wie man auch selbst abonniert. (Das ist kein Kunststück, da insbesondere neue User die Auto-Follow-Option nicht ausgeschaltet haben.)

Er hat zumindest verstanden, dass man unfassbar viel Aufmerksamkeit auf ein einzelnes Bild lenken muss, damit sich jemand dafür interessiert und es eventuell auf etsy.com kauft (zu humanen Preisen übrigens). Jedenfalls eine ziemlich zeitraubende Beschäftigung, diese Profilierung im Netz.

Free Hugs!

Ausgestopft!

Dolly

Ob für lustige Kunstprojekte oder auch einfach fürs Wohnzimmer – wie wärs mal mit ‘ner schicken Trophäe? Vielleicht will man die Katze doch nicht im Garten vergraben? Einfach Muschi einfrieren und dann schnell zum Profi!

Früher wurden Tiere tatsächlich richtig “ausgestopft”, mit alten Socken und Zeitungspapier, Arsen und solchen Sachen (Vorsicht auch bei Exotischen Mitbringseln aus Asien!)… Heute wird präpariert. Heute nimmt man PU-Schaum und tränkt das Fell in unbedenklichem Insektengift.

“Für viele mag sich das vielleicht etwas eklig anhören, aber solange das tote Tier frisch bei uns auf den Tisch kommt, ist der Beruf eine wunderbare Sache.”

Doch, ich finde, das könnte ruhig wieder etwas gesellschaftfähiger werden!